01/10/2026 0 Kommentare
Ökumenische FriedensDekade 2026: „couragiert widerständig“
Ökumenische FriedensDekade 2026: „couragiert widerständig“
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Ökumenische FriedensDekade 2026: „couragiert widerständig“
Frieden ist nicht selbstverständlich. Das erleben wir in diesen Tagen besonders deutlich. Kriege und bewaffnete Konflikte bestimmen die Nachrichten, Menschen verlieren ihre Heimat und ihr Leben, und auch bei uns wachsen Unsicherheit und die Sorge um die Zukunft. Gleichzeitig wird wieder intensiver über Fragen von Verteidigung und Sicherheit diskutiert. Der neue Wehrdienst ist seit Anfang 2026 auf den Weg gebracht; zugleich steht die Möglichkeit einer verpflichtenden Heranziehung, einer sogenannten Bedarfswehrpflicht, im Raum.
Gerade deshalb ist es wichtig, die Sehnsucht nach Frieden wach zu halten und sich für ein friedliches Miteinander einzusetzen.
Vom 8. bis 18. November 2026 lädt die Ökumenische FriedensDekade bundesweit dazu ein, für Frieden zu beten, über Wege zum Frieden nachzudenken und selbst Haltung zu zeigen. Das diesjährige Motto lautet „couragiert widerständig“. Es fordert dazu heraus, nicht einfach hinzunehmen, wo Hass, Gewalt, Unrecht und Ausgrenzung Raum gewinnen. Frieden braucht Menschen, die den Mut haben, aufzustehen, zu widersprechen und sich gewaltfrei für Menschenwürde, Gerechtigkeit und Versöhnung einzusetzen.
Auch wir wollen die FriedensDekade in unserer Region gemeinsam beginnen und abschließen. Zum Auftakt feiern wir am Sonntag, 8. November, um 9.30 Uhr einen Gottesdienst in Nordkirchen und um 11.30 Uhr einen Gottesdienst in Olfen. Den Abschluss bildet am Buß- und Bettag, Mittwoch, 18. November, um 19.00 Uhr eine Abend-Friedens-Andacht in Nordkirchen.
Wir laden herzlich dazu ein, diese besonderen Tage gemeinsam zu begehen. Frieden beginnt nicht erst dort, wo Waffen schweigen. Frieden beginnt in unseren Worten, in unserem Umgang miteinander und in der Bereitschaft, für andere einzustehen.
Als Christinnen und Christen vertrauen wir darauf, dass Gottes Friede größer ist als unsere Angst – und sind gerufen, selbst zu Friedensstifterinnen und Friedensstiftern zu werden.
„couragiert widerständig“ – ein Motto, das in diesem Jahr vielleicht wichtiger ist denn je.

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